Methode der Stakeholderanalyse - einfach erklärt

Auf der Suche nach Informationen über die Stakeholderanalyse? Hier findest du die Methode der Stakeholderanalyse einfach erklärt. Wir starten mit einer kurzen Definition als Überblick und beschäftigen und dann mit dem Sinn und Zweck der Analyse. Abschließend erkläre ich, wie du diese schrittweise für dein eigenes Projekt erstellen kannst.

Definition: Methode der Stakeholderanalyse – einfach erklärt

Der Begriff Stakeholder kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie Interessensvertreter oder Mitglied einer Interessensgruppe. Aus Finanzsicht kann damit auch ein Anteilseigner gemeint sein. Betrachten wir dies als den klassischen Interessenvertreter eines Unternehmens – schließlich ist es ja sein Kapital, welches eingesetzt wird.

Eine Stakeholderanalyse beschäftigt sich folglich mit den Mitgliedern einer Interessensgruppe und deren Einstellung zu einem bestimmten Thema. In der Praxis wird dies häufig im Projektmanagement angewandt.

Sinn und Zweck einer Stakeholderanalyse

Warum eine Stakeholderanalyse durchgeführt wird, ist eigentlich erstmal trivial. So trivial, dass man leider zu häufig darauf verzichtet und dabei jemanden vergisst. Es geht also darum, möglichst alle Beteiligten zu kennen, um sie bspw. im Rahmen eines Projektes über dessen Verlauf zu informieren.

Methode der Stakeholderanalyse - einfach erklärt

Eine Stakeholderanalyse kann aber noch mehr: Gerade im Vorfeld von Diskussionen bietet es sich an, sich die Beteiligten etwas näher anzusehen. Dabei geht es darum zu verstehen, welche Interessen ein Stakeholder an einem Thema hat, wie seine Meinung und wie hoch sein Einfluss ist. So kann man sich bereits im Vorfeld bestimmte Argumente zurechtlegen oder Verbündete suchen. Wie so oft ist eine gute Vorbereitung alles!

Wenn du noch nach einer Excel-Vorlage für deine eigene Stakeholderanalyse suchst, kann ich dir einen Beitrag in meinem Blog empfehlen.

Schrittweise zur Stakeholderanalyse – einfach erklärt

Mit den folgenden vier Schritten kannst du deine eigene Stakeholderanalyse erstellen:

  • Sammle alle Beteiligten, die dir in den Sinn kommen
  • Mach dir ein Bild von ihren Interessen (ggf. in einem persönlichen Gespräch)
  • Dokumentiere das Interesse, die Einstellung und den Einfluss der Beteiligten
  • Leite aus der Einwertung deine Vorgehensweise ab

Die Ergebnisse können sich natürlich im Zeitverlauf ändern. Gegebenenfalls ändert ein Stakeholder seine Meinung oder du erhältst einfach mehr Informationen durch weitere Gespräche. Demnach kann eine solche Analyse durchaus leben.

Fazit zu Methode der Stakeholderanalyse – einfach erklärt

Nun kennst du die Grundzüge der Stakeholderanalyse und kannst diese in der Praxis anwenden. Lass mir gerne einen Kommentar dar oder schreib mir über das Kontaktformular, wenn du mehr zu dem Thema wissen möchtest!

Methode der Stakeholderanalyse – einfach erklärt

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3 Gedanken zu „Methode der Stakeholderanalyse – einfach erklärt

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